Die Stadt als Lernraum

Smarte Lernorte solarbetrieben in der Stadt

Urbane Gärten als Workshop-Räume. City-Sandkästen als archäologische Ausgrabungsstätten. Telefonzellen als digitale Kioske. NFC-Wissensparcoure.

Weltweit entstehen immer mehr Konzepte, die die Stadt als öffentlichen Lernraum verstehen: Lernoasen in Parks mit gutem WLAN und solarbetriebenen Ladestationen. Oder Workingstations, die nicht nur Arbeit, sondern auch Bildung im Freien ermöglichen.

Und warum auch nicht?


Unser Leben bewegt sich oft zwischen drei Orten: Zuhause, der Arbeit und den Räumen dazwischen. Da ist es nur folgerichtig, diese Zwischenräume smart zu nutzen.

Beispiele gibt es mehr als genug:

➡️ Berlin: Die Prinzessinnengärten" in Berlin-Kreuzberg fördern das ökologische Lernen im Rahmen urbaner Gärten.

➡️ Malmö: Die „Urban Hubs“-Projekte statten öffentliche Plätze mit WLAN, Solarladestationen und Sitzgelegenheiten aus, um sie als attraktive Lern- und Arbeitsorte zu gestalten.

➡️ München: Die Stadt hat das Konzept des "Grünen Klassenzimmers" eingeführt, um Schülerinnen und Schülern das Lernen in der Natur zu ermöglichen. Ein Beispiel hierfür ist das "Grüne Klassenzimmer" im Fürstenrieder Wald, das den Unterricht ins Freie verlagert und Lernen mit allen Sinnen fördert.

Was ist noch alles vorstellbar?

Soziale Plätze wie Parks, Stadtplätze oder Bibliotheken könnten so gestaltet werden, dass sie auch für Arbeit und Lernen attraktiv sind. Sie könnten zu Orten werden, an denen Menschen zusammenkommen, um kreativ zu sein, zu arbeiten oder Neues zu lernen.

Warum sollten Schulen und Städte nicht zusammenarbeiten, um solche Projekte zu realisieren?

Gemeinsam könnten sie Parkanlagen bepflanzen oder Sitzgelegenheiten gestalten. Schüler*innen könnten durch solche Initiativen nicht nur lernen, sondern direkt einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung leisten.

Lernen wird greifbarer, praxisnaher und für alle Beteiligten ein Gewinn. Denn durch diese Verbindung von Bildung und Stadtplanung fördern wir nicht nur Wissen, sondern auch Gemeinschaft und Kreativität.

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Das Trilemma der Stadtentwicklung